Lübeck, Rechtsanwalt, Schenkungswiderruf, Erbenregress, Elternunterhalt

Elternunterhalt

Wird ein Elternteil – insb. aufgrund von Pflege – bedürftig, besteht das Risiko, dass der Sozialhilfeträger bei den Kindern, Erben oder Beschenkten des Bedürftigen versucht, Regress zu nehmen. Die Fälle mehren sich in den letzten Jahren und gewinnen auch in der Justiz zunehmend an Bedeutung. Für die betroffenen Familien ist dies eine erhebliche emotionale aber auch finanzielle Belastung.

 Elternunterhalt

Leistungsfähige Verwandte schulden einem bedürftigen Verwandten Unterhalt. Dieser Unterhaltsanspruch wird seitens der Eltern gegen ihre Kinder nur selten unmittelbar verfolgt. Der Anspruch geht jedoch ggf. auf einen Sozialhilfeträger über, wenn dieser Leistungen an den Bedürftigen erbringt. Dann sehen sich Kinder auf einmal Ansprüchen des Sozialhilfeträgers ausgesetzt.

Auch, wenn das eigene Einkommen gering ist, der Ehegatte, der mit dem Bedürftigen nicht verwandt ist, jedoch zusätzliches Einkommen erzielt, kann eine Haftung in Betracht kommen! Dies gilt auch dann, wenn das eigene Einkommen unterhalb des Selbstbehalts liegt.

Die Unterhaltsforderungen können insb. bei Pflegebedürftigkeit der Eltern sehr erheblich sein. Bereits frühzeitig sollten Sie sich daher den Rechtsrat eines Spezialisten einholen.

Schenkungswiderruf

Hat ein Bedürftiger eine Schenkung an einen Dritten (häufig Kinder) gemacht, droht bei Bedürftigkeit der Widerruf der Schenkung durch den Sozialhilfeträger. Das heißt, dass der Beschenkte, das Geschenk wieder herausgeben muss.

Hier können erhebliche Forderungen im Raume stehen und die wirtschaftliche Existenz der betroffenen Familien bedrohen! Schützen Sie sich und Ihre Familie vor Schenkungswiderrufen und lassen Sie sich frühzeitig durch einen Spezialisten beraten!

Erbenregress

War der Verstorbene bedürftig, können bis zu 10 Jahre Leistungen von den Erben durch den Sozialhilfeträger zurück verlangt werden! Dies können insb. bei Pflegebedürftigkeit des Erblassers sehr erhebliche Beträge sein, die die wirtschaftliche Existenz der Erben und Ihrer Familien gefährden!

Eine entsprechende Forderung sollte daher nicht ungeprüft hingenommen werden!

Auch hier gibt es Höchstgrenzen, Freibeträge, sozialrechtliche „Schlupflöcher“ und weitere Möglichkeiten eine Forderung abzuwehren oder zumindest zu begrenzen.

 

‹ zurück

Wir helfen Ihnen gerne!

 

Als Spezialisten im Sozialrecht können wir Sie fundiert beraten und vertreten, und dabei das Beste für Sie herausholen.

Kontaktieren Sie uns einfach telefonisch:
0451 – 70 999 40

oder schreiben Sie uns eine e-Mail an:
service@ihns-hamann.de